Börse München

Die Börse München wurde im Jahre 1830 gegründet und hat ihren Sitz in München. Zudem ist sie die Heimatbörse diverser DAX-Unternehmen,wie zum Beispiel MAN, Siemens, BMW oder der Allianz. Bei der Börse München handelt es sich zudem um eine öffentlich-rechtliche Institution.

Aktienhandel an der Münchner Börse

An der Böse in München wird mit ETC, Aktien, Exchange Traded Funds, Investmentfonds und Renten gehandelt. Diese werden von 74 Kreditinstituten und über 30 Teilnehmern gehandelt. Obwohl das Spektrum des Angebotes groß ist, werden auch hier hauptsächlich Aktien gehandelt. Diese werden über das im Jahr 2003 eingeführte System MAX-ONE abgewickelt. Hierbei handelt es sich um ein vollelektronisches Handelssystem, welches automatisch alle Orderaufträge gegeneinander ausführt. Die Spezialisten können hier als Korrektiv fungieren. Weiterhin garantiert dieses System für beste Preise, vollständige und unverzügliche Ausführung, sofortige Preisfeststellung und umfassende Liquidität. Auch an der Börse München wurde ein Marktsegment für den Mittelstand eingeführt. Dies wurde in Hinsicht auf einen börsenregulierenden Aspekt getan. Meist erfolgt der Einstig in die Mittelstandbörse München, auch M:access genannt, durch einen Segmentwechsel. Die Voraussetzungen für die Zulassungen wurden zudem an den Mittelstand angepasst.

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Geschichte der Börse in München

Im Rahmen der sogenannten Münchner Kaufmannsstube wurde im Jahr 1830 der Handel mit Wertpapieren in München aufgenommen. Durch die Industrialisierung und den daraus resultierenden Boom in Bayern wurde die Münchner Börse in ihrer Entwicklung begünstigt. Träger der Münchner Börse wurde 1869 der gegründete Münchner Handelsverein. Mit Hilfe diesen Vereines wird der öffentlich-rechtliche Betrieb der Börse sichergestellt.

Während des ersten Weltkrieges gehörte die Münchner Börse zu denen, welche geschlossen blieben. Während des Nationalsozialismus wurde auch die Münchner Börse mit einer anderen Börse, in dem Fall die Augsburger Börse, zusammengefasst. Ab 1935 wurde sie meist Bayrische Börse genannt. Im Krieg wurde die Börse nur in den letzten Kriegsmonaten geschlossen und nahm als erste Börse den Handel wieder auf.

Im Jahr 2000 wurde die Münchner Börse umstrukturiert und neu organisiert. Drei Jahre später startete das elektronische Handelssystem MAX-ONE. Bis zum Jahr 2006 waren mehr als 2500 Fonds in München gelistet.

Im Jahr 2009 wurde die Plattform CONTREX gegründet, welche den Handel mit CFD´s betreibt. Da es sich hier um Hebelprodukte handelt, beaufsichtigt die Handelsüberwachung die Transaktionen. Im gleichen Jahr startete zudem der Handel mit Emissions-Zertifikaten auf dem greenmarket. Auch der Handel mit sogenannten geschlossenen Fonds, welche eine Art Gebrauchtfonds darstellen, wurde in München eingeführt. Dies geschah in Kooperation mit den Börsen Hannover und Hamburg.